+41 061 902 01 06 info@art-molina.ch

 

Über mich

Bilder im Vordergrund

Einleitung / Vorwort


Ich war noch nie ein Mann der Worte und es fällt mir schwer, etwas über mich selber zu sagen. Wie ich mein Interesse für die Landwirtschaft entwickelte, kann am besten jemand beschreiben, der nebst journalistischen Fähigkeiten einen Einblick in die Landwirtschaft hat.

Die Liebe zur Natur, besonders zu ihren Tieren, welche die Landwirte pflegen, mag Laien merkwürdig vorkommen. Was ist schon besonders an einer Kuh? Zugegebenermassen hätte auch ich es nie für möglich gehalten, als Kunstmaler den Lebensunterhalt bestreiten zu können, als ich mit der Malerei der landwirtschaftlichen Motive anfing.

Bauern und Viehzüchter leben mit ihren Tieren. Es geht nicht nur um das Einkommen, es ist eine Leidenschaft. Anders ist nicht zu erklären, weshalb sie ihre Kühe, die sie ja auch im Stall stehen haben, malen lassen. Eine Vertiefung und Auseinandersetzung mit dieser Kultur ist jedoch ausgesprochen bereichernd und bringt Erstaunliches zum Vorschein.
Antonio Molina

* 1965 //Liesta //CH

1981  // Schule für Gestaltung Basel Vorkurs B

1982 // Schule für  Gestaltung Basel Vorkurs A

Etliche Abendkurse 1981-1982

1983 Tageskurs  Basel

4 Jahre  Regofix AG

1988 Handmalerei

Zahlreiche Ausstellungen (speziell an Punktierungen  und  Zuchtviehausstellungen in der ganzen Schweiz)

Der Hilferuf einer weissen Leinwand

Nun stehe ich hier seit langer Zeit, wartend auf eine Zuwendung, die mich mit Farbe streichelt und sich mit mir auseinandersetzt. Menschen, die vorübergehen, haschen einen flüchtigen Blick nach mir: Ich bin eine weisse Enttäuschung, eine nichtssagende Fläche auf der Staffelei, verlassen seines Meisters, vergessen, sich selbst überlassen. Einzig der Staub ist mein stetiger Begleiter. Ein Meisterwerk hätte ich sein können, eine neue Kunstepoche käme nach mir. Sotherby hätte Höchstpreise ersteigert, die Grössen der Kunstwelt würden in Scharen die Museen stürmen, Kritiken überträfen sich mit Superlativen…
Stattdessen stehe ich am Pranger – auf dieser Staffelei.

Molina Antonio ©